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Herren I: Schläfrige Gäste ermöglichen motivierter Heimmannschaft vierten Saisonsieg

HC Forchheim – HSG Fichtelgebirge 33:29 (19:17)

Mit dem Schwung von zuletzt fünf Siegen am Stück wollten die Fichtelgebirgler auch beim Tabellenletzten zwei weitere Punkte einfahren, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen.

HSG Fichtelgebirge: Gruber, Broško - Englbrecht, Burger (4), Bralic (4), Berger, Flasche (3), Wippenbeck (3), Danielka (3), Tröger (7/2), Habedank (1/1), Hartmann (1), A. Birner, T. Birner (3)
Zeitstrafen:  HC: 2, HSG: 3 + Rot für Bralic wegen übertriebener Härte
Siebenmeter: HC 3/4, HSG 3/3
Zuschauer: ca. 100
Schiedsrichter:  Bayerlein/Raum (ASV Cham)
Spielfilm: 2:0, 4:2, 6:4, 6:9, 9:11, 14:12, 19:17 (HZ), 22:20, 26:20, 28:23, 30:23, 32:26, 33:29

Bis zur 8. Minute lief man aber permanent einem zwei Tore Rückstand hinterher (6:4). Dann schienen sich die Schützlinge von Trainer Schmidt an die Spielweise der vergangenen Spiele zu erinnern und drehten das Spiel innerhalb von fünf Minuten durch Tore von Flasche (2), Birner, Wippenbeck und Bralic auf 6:9. Aber bereits hier merkte man schon, dass sich die Gäste mehr mit den manchmal nicht ganz nachvollziehbaren Entscheidungen der Schiedsrichter beschäftigten, als sich mit den keineswegs übermächtigen Gastgebern.Diese nutzten die Unsicherheiten Zug um Zug aus und gingen nach 23 Minuten erneut in Führung (13:12). Auch eine Auszeit brachte nicht die nötige Ruhe in das Spiel der HSG zurück. Nachdem Hartmann mit der Halbzeitsirene den Anschlusstreffer zum 19:17 erzielte, keimte noch einmal die Hoffnung auf eine bessere zweite Halbzeit auf, zumal Tröger auch noch der 19:18-Anschlusstreffer gelang.

Beim Stand von 22:20 für die Gastgeber wurde Bralic für eine normale Abwehraktion für zwei Minuten auf die Bank geschickt. Die Gäste überstanden diese Unterzahl aber gut und kassierten nur ein Tor. Kaum wieder auf der Platte lief Radina Bralic von hinten über die Beine und ging theatralisch zu Boden. Nach kurzer Beratung werteten die beiden Unparteiischen dies als aktive Aktion von Bralic und schickten ihn mit der roten Karte zum Duschen. Die Unruhe in der Mannschaft und auf der Bank nutzten die Gastgeber durch Radina (2) und Opitz zur vorentscheidenden 26:20-Führung. Überhastete Abschlüsse und unzureichende Abwehrbereitschaft verhinderten einen durchaus möglichen weiteren Erfolg in der Fremde.

Die Mannschaft muss zum letzten Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Lauf ein anderes Gesicht zeigen, um sich von ihren treuen Fans mit einer gewohnten Leistung beim letzten Heimspiel in Wunsiedel zu verabschieden.

Bericht: J. H.

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