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Vorbericht zu Spieltag am 23./24.02.2019

19 02 23 Vorschau

Es ist soweit, der erste komplette Heimspieltag in Wunsiedel steht an. Den Beginn macht die weibliche B-Jugend, danach sind unsere Damen und Herren I an der Reihe. Nachdem beide Mannschaften letztes Wochenende ohne Punkte zurückkamen, sollen morgen die Spiele gewonnen werden.
Also alle in die Halle und feuert unsere Mannschaften an!

Am Sonntag sind dann unsere restlichen Jugendmannschaften am Start.

Eine anspruchsvolle Aufgabe

Eine anspruchsvolle Aufgabe wartet am Samstag um 14:30 Uhr auf die HSG-Damen (8.), wenn in Wunsiedel der Anpfiff zur Partie gegen den HC Erlangen (3.) ertönt.

Das Saisonziel Aufstieg mussten die Erlangerinnen seit der 19:21-Heimniederlage Ende Januar gegen den ASV Dachau leider begraben. Mit nun aktuell acht Minuspunkten scheint der Abstand auf den Tabellenführer aus Dachau (zwei Minuspunkte) wohl zu groß geworden zu sein. Dabei spielt der HC eigentlich eine sehr überzeugende Saison. Mit +109 Treffern weisen die Damen des einzigen bayerischen Herren-Bundesligisten gar mit Abstand die beste Tordifferenz der Liga auf.

Diese Offensivpower bekam die HSG auch im Hinspiel zu spüren, als man in der altehrwürdigen Karl-Heinz-Hiersemann-Halle mit 39:21 mächtig unter die Räder kam. "Meines Erachtens stellt der HC Erlangen die stärkste Mannschaft der Liga", so Trainer Markus Depolt. Aber die Damen-Bayernliga verzeiht eben keine Schwächephasen und so musste der HC eben bereits drei äußerst knappe Niederlagen und zwei Unentschieden hinnehmen. Es dürfte also am Samstag eine spielerisch starke und hochmotivierte Gäste-Mannschaft nach Wunsiedel reisen, aus der Franziska Peschko als Dritte der Bayernliga-Torschützenliste (6,5 Treffer pro Spiel) hervorzuheben ist.

Viele der gerade angesprochenen Schwächephasen sollten sich die Fichtel-Ladies an diesem Samstag besser nicht leisten, wenn man am Ende siegreich das Parkett verlassen will. Nach der unnötigen Niederlage am letzten Wochenende beim Tabellenvorletzten TSV Haunstetten II (24:20) kämen zwei Punkte gegen einen "Großen" der Liga gerade zur rechten Zeit. Positiv stimmt, dass die HSG aktuell keine Verletzten zu beklagen hat und mit vollem Kader ihr erstes Heimspiel in Wunsiedel bestreiten kann.

HSG Fichtelgebirge: Gruber, Mancellari - Kraus, Schlegel, S. Sammet, Kauer, Roth, Scheidler, N. Sammet, Reif, Jadlovská, Gluth, Trißl, Fischer

 Eine Trotzreaktion ist gefragt

Anders als zuletzt in Mainburg wollen und müssen sich die Herren (4.) präsentieren, wenn am Samstag um 16:30 Uhr die HG Kunstadt (11.) in Wunsiedel gastiert.

Am letzten Wochenende wollten viele der Mainburger Zuschauer kaum glauben, dass hier gerade eine Mannschaft antritt, die munter in den vorderen Tabellenregionen der Landesliga Nord mitmischt. Besonders die lediglich 15 erzielten Tore zeugen von einer äußerst schwachen Angriffsleistung. Freilich ist dies teilweise dadurch zu erklären, dass mit Wippenbeck, Petricevic, Fronk und Andreas Birner an diesem Tag gleich vier absolute Säulen der Mannschaft fehlten. Allerdings entschuldigt dieser Umstand nicht die Tatsache, dass man streckenweise grundlegende kämpferische Tugenden vermissen ließ.

Diese sollten nun gegen den starken Aufsteiger aus Kunstadt unbedingt wieder an den Tag gelegt werden, dessen Klasse man bereits in der Hinrunde zu spüren bekam. Die 31:24-Niederlage im Oktober stellte sicherlich eine der schwächsten Vorstellungen der Saison dar, weshalb es hier noch eine Scharte auszuwetzen gilt. Allerdings soll auch nicht die Klasse des Gegners geschmälert werden. Das Kunstadter Korsett um die Oester-Brüder und den erfahrenen Andrei Stirbati ist seit Jahren eingespielt. Ergänzt wird die Mannschaft durch die ehemaligen Coburger Profis Johan Andersson, der als Spielertrainer fungiert, den armenischen Nationalspieler Hajck Karapetjan, sowie Anton Lakiza.

Es ist also eine Trotzreaktion der Fichtelgebirgler gefragt, denn mit einer Leistung wie beim Spiel in Mainburger vor Wochenfrist dürften die Trauben auch gegen die HG Kunstadt hoch hängen. Zwar fehlen nach wie vor die verletzten Johannes Wippenbeck und Andreas Birner, mit dessen Rückkehr frühestens in zwei Wochen zu rechnen ist, sowie Petar Petricevic, aber speziell in eigener Halle gilt es dann schlichtweg, über den Kampf zurück zu alter Stärke zu finden. Unterstützt wird die Mannschaft an diesem Wochenende durch Stefan Tröger.

HSG Fichtelgebirge: Broško, Gruber, Rieß - Burger, Bralic, Flasche, Englbrecht, Berger, Fronk, T. Birner, Danielka, Hartmann, M. Tröger, S. Tröger, Matoušik

Weiterhin spielen am Samstag:
B-Jugend (w): HSG Fichtelgebirge - SG Auerbach/Pegnitz (11:30 Uhr - WUN)
Herren II: SG Marktleuthen/Niederlamitz II - HSG Fichtelgebirge II (18:30 Uhr)

Am Sonntag spielen:
D-Jugend (w): HSG Fichtelgebirge - TSV Hof 1861 (11:30 Uhr - WUN)
D-Jugend (m): TSV Hof 1861 - HSG Fichtelgebirge (12:50 Uhr)
C-Jugend (w): HSG Fichtelgebirge - SV Buckenhofen (13:15 Uhr - WUN)
B-Jugend (m): HSG Fichtelgebirge - TSV 04 Feucht (15:00 Uhr - WUN)

Bericht: FF

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