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Damen: HSG Fichtelgebirge - HaSpo Bayreuth 26:21

Die Damen der HSG Fichtelgebirge zeigen im Handball-Bayernliga-Derby gegen HaSpo Bayreuth Stehvermögen und holen sich verdient beide Punkte.

HSG Fichtelgebirge: Gruber, Mancellari – Reif (2/2), Scheidler (5), N. Samet (3), Roth, Kauer (3), Gluith (4), Kraus (5), Schlegel, Trißl, Fischer (4/1)
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Goeckel/Wölfel (TSV Wendelstein/TSV Röthenbach)
Strafzeiten: HSG 4, HaSpo 4
Spielfilm: 3:0, 4:1, 6:2, 6:4, 10:4, 11:8, 13:9 (HZ) 13:10, 15:12, 18:13, 20:14, 21:16, 21:18, 22:18, 24:19, 26:21

Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung auflaufen. Bei den Gästen fehlten mit Kim Koppold und Loraine Hellriegel die besten Torschützen, auf HSG-Seite musste Jessica Spannig kurzfristig wegen Magen-Darm-Problemen die Segel streichen.

Die knappe Niederlage jüngst in Nürnberg wurmte die HSG-Damen gewaltig. Dies bekam HaSpo von Beginn an zu spüren. Zielstrebig schnell und vor allem mit guten Ideen gelang der HSG nach vier Minuten eine 3:0-Führung. Bis zum ersten Treffer der Gäste nach sieben Minuten hätte die HSG bereits mit acht Toren führen können. Holztreffer und Wurfpech ließen dies jedoch nicht zu. So stand es nach acht Minuten nur 4:1 für den Gastgeber, der weiterhin am Drücker blieb und den Gästen nur wenig Möglichkeiten zum Abschluss gab.

Die HSG ließ HaSpo nicht viel Zeit zum Atmen und setzte sich bis zur 20. Minute durch Tore von Sabina Kraus, Franziska Scheidler und Lena Gluth, die sich am Kreis stark präsentierte, mit 10:4 ab. Bayreuth nahm eine Auszeit, um den Lauf der HSG zu unterbinden. Dies gelang aber nur geringfügig. Die Gäste konnten zwar auf 8:11 verkürzen, aber der Rhythmus im HSG-Spiel konnte damit nicht gebrochen werden. Im Gegenteil. Binnen zwei Minuten hatten die Fichtelgebirglerinnen auf 13:8 erhöht und die Gäste konnten froh sein, dass sie zur Pause nur mit 9:13 im Rückstand lagen.

Im zweiten Abschnitt versuchte HaSpo alles, um den Abstand zu verringern, blieb aber meistens an einer gut arbeitenden HSG-Deckung hängen oder scheiterte an Torfrau Janina Gruber. So hatte stets ein Drei-Tore-Vorsprung der HSG Bestand, der bis zur 46. Minute auf sechs Tore anwuchs. Zwischen der 48. Und 52 Minute kam die schwierigste Phase für die HSG. Lena Gluth, Julia Fischer und Kathrin Reif, wurden mit Zwei-Minuten-Strafen auf die Bank verbannt. Bayreuth witterte Morgenluft, versuchte die doppelte Überzahl zu nutzen und staunte nicht schlecht, als sich Nicole Sammet, von vier aufopfernd kämpfende HSG-Mädels, auf halbrechts durchtankte und zum 21:16 verwandelte. Der Druck der Gäste hielt dennoch an, die auf 18:21 verkürzten. Zwischenzeitlich hatte auch Bayreuth eine Strafzeit erhalten und kassierte postwendend durch Lena Gluth das 22:18. Die Vorentscheidung war gefallen und die HSG Fichtelgebirge konnte sich am Ende über einen hochverdienten Derby-Sieg freuen.

Bericht: Walter Lenhard

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