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Damen: HSG Fichtelgebirge – HSV Bergtheim 22:20

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause holten sich die Damen der HSG Fichtelgebirge ihren dritten Sieg in Folge und schoben sich mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf den sechsten Tabellenplatz in der Handball-Bayernliga.

HSG Fichtelgebirge: Gruber, Mancellari - Reif (9/6), Scheidler (5), N. Sammet (1), Kauer (1), Gluth (1), S. Sammet, Jadlovska, Kraus (1), Schlegen (2), Trißl, Fischer (2), Roth
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Groß/Weiß (TV Münchberg)
Zeitstrafen: HSG 3, HSV 5
Rote Karte: HSV 60. Min. Tina Hartl nach dritter Zeitstrafe; 
Spielfilm: 0:1, 1:2, 2:3, 4:3, 5:5, 6:7, 8:7 (HZ) 9:7, 9:9, 16:10, 17:11, 19:13, 20:15, 21:19, 22:19, 22:20 (Endstand)

Es war nicht alles Gold was glänzt. Vor allem in den ersten 30 Minuten boten beide Teams eine sehr zerfahrene Partie. Während die Abwehrreihen ihre Arbeit leisteten, wehte auf beiden Seiten im Sturm nur ein laues Lüftchen. Die besten Akteure in dieser Partie waren die Torfrauen Janina Gruber (HSG) und Pia Kunzmann (HSV), die dafür sorgten, dass nach vier Minuten der erste Treffer gelang. Dies war den Gästen vorbehalten, die etwas besser zielten und nach sechs Minuten mit 3:2 in Führung lagen. Im Anschluss verwarf die HSG zwei Siebenmeter in Folge, eine Schwäche, die vor allem in der ersten Halbzeit nicht beseitigt werden konnte. Vier Mal ließ man diese Möglichkeit im ersten Spielabschnitt ungenutzt. Dem HSV Bergtheim konnte dies nur recht sein, der ebenfalls krampfhaft versuchte, Linie in sein Spiel zu bringen. Lediglich vom Siebenpunkt zeigten sich die Unterfranken durch Martina Gerdes treffsicherer. Die HSG blieb im ersten Abschnitt einiges schuldig, konnte aber dennoch mit einer knappen 8:7-Führung in die Pause gehen.

Mit einem kraftvollen Wurf von Franziska Scheidler zur 9:7-Führung stieg die HSG in den zweiten Abschnitt ein. Postwendend per Siebenmeter und durch Svenja Winheim glichen die Gäste zum 9:9 aus. Aber die Partie hatte nun ein anderes Gesicht. Den Mannschaften war anzumerken, dass beide Coaches in der Kabine ein anderes Auftreten gefordert hatten. Ob der Gästetrainer dies mit übertriebener Härte meinte, eher wohl nicht. Zwischen der 35. und 37. Minute kassierte Bergtheim drei Strafminuten. Diese Überzahl wurde von der HSG eiskalt genutzt. Franziska Scheidler, Katharina Schlegel von der Außenposition und Kathrin Reif mit zwei sicher verwandelten Strafwürfen, schraubten die Führung bis zur 44. Minute auf 16:10. Diese Sechs-Tore-Führung hatte bis zur 51. Minute Bestand. 19:13 führte die HSG zu diesem Zeitpunkt, als zwei Zeitstrafen in Folge den Gastgeber eine Unterzahl bescherte. Bergtheim witterte Morgenluft legte sich mächtig ins Zeug und verkürzte in der 58. Minute auf 21:19. Die HSG zeigte in dieser Phase keine Nerven und schickte mit dem Treffer zum 22:19 durch Alexandra Kauer die Gäste endgültig auf die Verliererstraße. 

Bericht: Walter Lenhard

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