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Damen: HSG Fichtelgebirge - HSG Freising-Neufahrn 24:21

Die Handballdamen der HSG Fichtelgebirge schaffen es immer wieder für den richtigen Nervenkitzel bei ihren Fans zu sorgen. So auch in der Partie gegen den Vierten der Bayernliga, HSG Freising-Neufahrn.

HSG Fichtelgebirge: Gruber, Mancellari - Reif (4/1), Birner, Scheidler (8), N. Sammet, Schösser, Kauer (1), Gluth (3), Jadlovska, Kraus (6), Schlegel (2), Trißl, Fischer
Zuschauer: 120
Schiedrichter:  F. u. M. Murrmann (TSV Altenfurt)
Strafzeiten: HSG 2, Freising 2
Spielfilm: 3:0, 4:1, 5:2, 8:2, 9:3,11:4, 12:7, 14:9 (HZ) 14:10, 17:10, 17:16, 18:16, 19:17 20:18, 21:19, 23:20, 24:21

HSG Coach Markus Depolt konnte aus dem Vollen schöpfen und sah von Beginn an sein Team engagiert, schnell und torhungrig. Hinzu kam, dass in der Abwehr bissig und konsequent zugelangt wurde, so dass der Angriff der Oberbayern nicht so richtig ins Rollen kommen konnte. Vor allem Franziska Scheidler, die mit acht Treffern zur besten Werferin der Partie werden sollte, sorgte, zusammen mit Kathrin Reif und Lena Gluth am Kreis dafür, dass die HSG bis zur 17. Minute auf 11:4 enteilte. Freising konnte bis zu diesem Zeitpunkt nur reagieren, so dominant zeigte sich die HSG Fichtelgebirge. Die Folge war eine Auszeit der Gäste, die auf eine 5:1-Deckung umstellten. Eine Maßnahme, die der HSG nicht in die Karten spielte. Anstatt konsequent in die sich dadurch bietenden Freiräume zu stoßen, wurde viel zu viel quer gespielt. Die dadurch produzierten Fehler nutzte Freising konsequent aus und kam bis zur Pause auf fünf Tore heran. Mit 14:9 wurden die Seiten gewechselt, ein Vorsprung, der die HSG dennoch beruhigt in die Kabine gehen ließ.

Den ersten Treffer im zweiten Spielabschnitt setzte Freising zum 10:14. Danach kam der Auftritt von Sabrina Kraus, der binnen zwei Minuten drei Treffer in Folge gelangen und den Vorsprung ihrer Farben auf 17:10 schraubte. Die Möglichkeiten die Führung weiter auszubauen waren durchaus gegeben, wurden aber nicht genutzt. Anders der Gast aus Oberbayern, der nun immer mehr aufblühte. Während die HSG neun Minuten lang ohne Torerfolg blieb, holten die Freisinger Tor um Tor auf und erzielten in der 46. Minute durch Anna Meyerhofer den 16:17-Anschlusstreffer.

Jetzt war HSG-Coach Markus Depolt gefordert. Mit einer Auszeit holte er sein Team vom Feld und fand anscheinend die richtigen Worte. Als Sabrina Kraus im Anschluss das 18:16 gelang, kam die HSG langsam in ihr Fahrwasser zurück. Die Abwehr zeigte wieder Biss und im Angriff war es Franziska Scheidler, die Verantwortung übernahm und mit ihren drei Treffern dafür sorgte, dass dem Gast nie der Ausgleich gelang. Als beim Stande von 22:20, Sabrina Kraus das 23:20 gelang und im Gegenzug der Gast vom Siebenmeter an HSG-Keeperin Eva Mancellari scheiterte, war der Weg in Richtung Sieg frei. Als Sabrina Kraus wenig später auf 24:20 erhöhte hatte der Siegestopf endgültig seinen Deckel erhalten.

Bericht: Walter Lenhard

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