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Damen: HG Zirndorf - HSG Fichtelgebirge 26:24

In einer spannenden Bayernligapartie war es den Handballdamen der HSG Fichtelgebirge am Ende nicht vergönnt, mit einem Teilerfolg die Heimreise anzutreten, der mehr als verdient gewesen wäre. 

HSG Fichtelgebirge: Gruber, Mancellari – Reif (8/4), Scheidler (5), N. Sammet, Schösser (1), Kauer (2), Gluth (2), Kraus (5), Schlegel, Fischer (1)
Zuchauer: 100 
Schiedsrichter: Groß/Weiß (TV Münchberg)
Strafzeiten: HG 4, HSG 2
Spielfilm: 

Die HSG Fichtelgebirge scheint sich vor allem gegen Mannschaften im oberen Tabellendrittel sehr wohl zu fühlen. Dies mussten zuletzt der Tabellendritte HC Erlangen und der Vierte der Liga HSG Freising-Neufahrn am eigenen Leib verspüren. In beiden Partien war es die HSG Fichtelgebirge, die als Sieger vom Platz gehen konnte.

Mit diesem Selbstvertrauen reisten die Schützlinge von HSG-Coach Markus Depolt zum Zweiten HG Zirndorf. Der Gastgeber erwischte den besseren Start und ging mit 3:1 in Front. Die HSG zeigte sich wenig beeindruckt, ließ in der Abwehr zunächst keinen weiteren Treffer zu und ging in der 7. Minute mit 4:3 in Führung. Zirndorf zeigte sich durchaus beeindruckt vom Auftreten der HSG Fichtelgebirge, die über die gesamte Spielzeit eine tolle mannschaftliche Leistung bot. Beim Stande von 7:6 für die HG Zirndorf holte Coach Cokesa Zeljko seine Mannschaft mit einer Auszeit vom Feld. Bis zur 25. Spielminute, Kathrin Reif, die erfolgreichste Werferin bei der HSG, hatte gerade zum 10:10 ausgeglichen, lief alles nach Wunsch bei den Fichtelgebirglerinnen. Ein Siebenmeter der Gastgeber und eine Ladehemmung vor der Pause auf Seiten der HSG brachte Zirndorf eine 13:10-Pausenführung. 

Im zweiten Abschnitt begann Zirndorf sehr souverän und baute die Führung bis zur 36. Minute auf 17:12 aus. Aber auch beim Gastgeber lief nicht alles nach Wunsch, sodass die HSG, die nie ein Zeichen von Resignation zeigte, auf 15:17 verkürzen konnte. Zirndorf blieb bis zur 52. Minute stets mit zwei Toren in Front, konnte aber zwischen der 53. Und 54. Minute den Ausgleich der HSG durch Kathrin Reif und Franziska Scheidler nicht verhindern. Die Partie stand nun auf des Messers Schneide. Die HSG-Mädels legten sich mächtig ins Zeug und waren drauf und dran Zirndorf in eine Punkteteilung zu zwingen. Dann die Vorentscheidung zu Gunsten des Gastgebers. Beim Stande von 24:23, zwei Minuten vor Schluss, konnte Zirndorf per Siebenmeter auf 25:23 erhöhen. Als Sabrina Kraus 38 Sekunden vor Ende der Partie der 24:25-Anschluss gelang, wurde alles versucht, nochmals in Ballbesitz zu kommen. Zirndorf behielt die Nerven und setzte quasi mit dem Schlusspfiff durch Pröpster den Treffer zum 26:24-Endstand, in einer Partie, die keinen Sieger verdient gehabt hätte.

 Bericht: Walter Lenhard

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