• Logo der HSG-Fichtelgebirge und Fotos der Mannschaften

Herren I: HSG Fichtelgebirge – MTV Stadeln 38:22

Die Herren der HSG Fichtelgebirge besiegten den Aufsteiger in die Handball-Landesliga Nord, den MTV Stadeln, auch in dieser Höhe verdient und blieben auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen.

HSG Fichtelgebirge: Broško, Gruber – Engelbrecht (2), Burger(5), Bralic (7), Berger (1), Flasche (3), Wippenbeck (9), Danielka (1), M. Tröger (3/2), Habedank (1), Hartmann (4), A. Birner (2/2), T. Birner
Schiedsrichter:  Fembacher (ATSV Kelheim)/Brucker (HC Weiden)
Zuschauer: 150
Strafzeiten:  HSG 2, MTV 2 
Spielfilm: 3:0, 4:1, 7:2, 8:3, 9:4, 13:4, 14:7, 15:10, 16:11 (HZ), 18:12, 21:13, 22:14, 24:16, 27:17, 30:19, 37:19, 37:21, 38:22

Die Gäste werden wohl in den sauren Apfel beißen und den sofortigen Abstieg hinnehmen müssen. Der MTV Stadeln zeigte gute Ansätze, konnte aber über die gesamte Spielzeit nie den Eindruck erwecken, der HSG gefährlich werden zu können.

18 04 07 Foto Herren StadelnNach 12 Minuten, beim Stande von 8:3, Christopher Gruber hatte gerade einen Siebenmeter entschärft, legte die HSG eine Schippe drauf. Bis zur 17. Minute waren es Johannes Wippenbeck, Konstantin Burger, Daniel Engelbrecht und Dominik Hartmann die auf 13:4 erhöhten. Ein Schützenfest im ersten Abschnitt schien sich anzubahnen. Warum die HSG plötzlich zwei Gänge zurückschaltete bleibt ein Rätsel. Die Körperspannung war weg, Leichtsinnsfehler häuften sich und die Chancenauswertung rutschte in den Keller. Während sich der Gastgeber auf seinen Lorbeeren ausruhte und zwischen der 19. und 30. Minute nur drei Tore erzielte, holte Stadeln Tor um Tor auf. Anstatt eines satten Pausenvorsprungs stand ein ernüchterndes 16:11 an der Anzeigetafel. HSG-Coach Dieter Schmidt schmeckte diese Einstellung überhaupt nicht, was deutlich an seiner Gesichtsmine abzulesen war.

Im zweiten Abschnitt war das Anfangsgesicht der HSG wieder da. Spielwitz, bissig und vor allem torhungrig rollte Angriff auf Angriff in Richtung MTV-Tor. Ob Daniel Bralic von der Außenposition, ein sich durchtankender Konstantin Burger und vor allem Rückraumkanonier Wippenbeck bauten den Vorsprung bis zur 44. Minute auf 27:17 aus. Getragen von einem gut reagierenden Gruber im HSG-Kasten wurde die Führung kontinuierlich nach oben geschraubt und ein weiterer Sieg eingefahren.

Bericht: Walter Lenhard

Drucken E-Mail