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Herren I: HC Sulzbach/Rosenberg – HSG Fichtelgebirge 32:35

Die Siegesserie bei den Herren der HSG Fichtelgebirge in der Handball-Landesliga Nord hält weiter an. Selbst der heimstarke HC Sulzbach-Rosenberg konnte die HSG nicht stoppen, die, nachdem Lauf zuhause gegen Ingolstadt Federn lassen musste, auf den zweiten Platz rutschte.

HSG Fichtelgebirge: Broško, Gruber – Englbrecht, Petricevic (2/1), Burger (6), Bralic (4), Berger (1), Wipenbeck (9), Fronk (3), Tröger (1), Danielka (3), Hartmann, A. Birner (6)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Bayerlein/Raum (ASV Cham)
Strafzeiten: HC 2, HSG 4
Spielfilm: 0:1, 2:2, 2:5, 3:6, 4:7, 5:8, 7:8, 9:12, 10:16 (HZ) 10:18, 11:19, 12:20, 13:22, 18:24, 19:26, 23:26, 24: 31, 26:33, 30:34, 32:35

Die HSG Fichtelgebirge fuhr mit viel Selbstvertrauen nach Sulzbach-Rosenberg. Trotzdem war man sich bewusst, dass es bei den Oberpfälzern kein Honiglecken werden würde. HSG-Coach Vladimir Haber hatte sein Team auf die 3:3-Abwehr des Gastgebers sehr gut eingestellt, die somit nicht so funktionierte, wie es sich die HC Bank vorgestellt hatte.

Die HSG lag von Beginn an in Führung und konnte sich bis zur sechsten Spielminute erstmals mit 5:2 absetzen. Vor allem die erste und zweite Welle der Oberfranken lief hervorragend. Zwischenzeitlich hatte der Gastgeber seine Abwehr auf 5:1 umgestellt, versuchte den Rückstand zu minimieren und schaffte in der 17. Minute, durch ihren stärksten Werfer, Jonas Rohrbach, den 8:9-Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es nicht, da sich die HSG-Abwehr, mit einem überzeugenden Keeper Miroslav Broško, sehr beweglich zeigte, an der sich die Oberpfälzer wiederholt die Zähne ausbissen.

Nach 23 Minuten hatte die HSG den Drei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Beim Stande von 12:9 erhielt Zdenek Danielka eine zwei Minuten Strafe und Markus Tröger verletzte sich bei einer Abwehraktion so unglücklich an der Hand, dass er nicht mehr eingesetzt werden konnte. Eine 13:10 Führung der HSG war an der Anzeigetafel zu lesen, als der ehemalige HSG-Akteur, Adam Stryc, vom Siebenmeterpunkt an Broško scheiterte. Trotz der Verletzung von Tröger blieb die HSG bis zur Pause am Drücker. Durch Tore von Max Berger, Andreas Birner und Johannes Wippenbeck ging es mit einer 16:10 Führung in die Pause.

Der zweite Abschnitt begann mit einer furios spielenden HSG Fichtelgebirge, die bis zur 36. Spielminute den Vorsprung auf 22:13 schraubte. War das schon die Vorentscheidung? Nach einer Auszeit kam der Gastgeber wesentlich aggressiver zurück und bei der HSG merkte man nun im Abwehrverbund das Fehlen von Markus Tröger. Immer wieder gelang es dem HC über den Kreis zum Erfolg zu kommen und der Vorsprung der HSG schmolz, die auch im Angriff jetzt leicht schwächelte. Angepeitscht von den heimischen Fans gelang es den Sulzbachern sich bis zur 47. Minute auf 23:26 heranzuarbeiten.

Jetzt holte HSG-Trainer Vlaimir Haber seine Jungs von der Platte, um sie wieder ins richtige Fahrwasser zu bringen. Gesagt, getan. Die Stabilität in der Abwehr kehrte zurück und zwischen der 48. und 55. Minute waren es Johannes Wippenbeck und Daniel Bralic, die mit sechs Treffern für einen beruhigenden 33:26-Vorsprung sorgten Der Gastgeber ließ nicht locker. Als die HSG-Akteure Dominik Hartmann und Daniel Englbrecht mit Strafzeiten vom Feld mussten, konnte der HC das Ergebnis bis zum Abpfiff noch etwas freundlicher gestalten.

Am kommenden Samstag, 16:30 Uhr, kommt es zum nächsten Derby: die HSG Fichtelgebirge empfängt den TV Helmbrechts.

Bericht: Walter Lenhard

 

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