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Herren I: HSG Fichtelgebirge – TV Erlangen-Bruck II 34:28

In einem schnellen und torreichen Handballspiel setzte sich die HSG Fichtelgebirge gegen einen starken TV Erlangen/Bruck II verdient durch und verteidigte damit ihren zweiten Tabellenplatz in der Landesliga Nord.

HSG Fichtelgebirge: Broško, Gruber – Englbrecht, Petricevic (9/5), Burger (7), Bralic, Berger, Flasche (3), Wippenbeck (6), Fronk (1), Danielka (1), S. Tröger (2), A. Birner (4), T. Birner (1)
Zuschauer: 230
Schiedsrichter: Sachse/Weis (HG Maintal)
Strafzeiten: HSG 5, TVE 4
Spielfilm: 2:0, 3:1, 3:3, 4:4, 7:4, 8:6, 9:7, 9:9, 11:10, 12:11, 12:12, 13:14 (HZ), 13:15, 15:15, 15:16, 16:16, 17:17, 24:17, 24:21, 25:21, 26:24, 29:24, 31:25, 32:27, 34:28

Die Reserve des Drittligisten aus Erlangen, falls man das Team überhaupt so nennen darf, zeigte sofort, dass sie der HSG Fichtelgebirge die Punkte nicht schenken wollten.

Schnell und vor allem über den starken Kreisläufer Pascal Will, heizten die Gäste der HSG sofort mächtig ein. Trotz aller Urgewalt der Gäste, war es die HSG, die mit 2:0 in Führung ging und versuchte, Ruhe in die Partie zu bringen. Von Ruhe konnte auf TVE-Seite nicht die Rede sein. Das runde Leder lief passgenau und druckvoll im Angriff der Gäste und immer wieder war es Will am Kreis der auch nach 13 Minuten für den 4:4-Ausgleich sorgte. Als die HSG durch Tore von Andreas Birner, StefanTröger und Petar Petricevic vom Siebenmeterpunkt mit 7:4 in Führung gehen konnte, kam vom Gast postwendend eine Auszeit. Eine Maßnahme, die Erlangen wieder in den alten Rhythmus versetzte.

Zielstrebig wurden die oftmals zu großen Lücken in der HSG-Abwehr genutzt und wie konnte es anders sein, war es erneut Gästekreisläufer Will, der zum 9:9 verwandelte. Die Partie wog nun hin und her und man wurde das Gefühl nicht los, als würden die Mittelfranken jetzt den Ton angeben. Die HSG führte zwar stets mit einem Tor konnte aber keine weiteren Akzente setzen, so dass es der Gast war, der mit einer 14:13 Führung in die Pause ging.

Der erste Treffer im zweiten Abschnitt war den Gästen vorbehalten, die auf 15:13 erhöhten. Die Antwort der HSG, die sich jetzt wesentlich aggressiver in der Abwehr zeigte, ließ nicht lange auf sich warten und glich durch Johannes Wippenbeck und Stefan Tröger zum 15:15 aus. Beim Stande von 17:17 legte der Gastgeber, der im Angriff jetzt variabler wirkte, einen Zwischenspurt ein, nutzte dabei ein Überzahlspiel und zog durch Tore von Konstantin Burger, Stefan Flasche und Petar Petricevic bis zur 40. Minute auf 23:17 davon. Als wenig später Petar Petricevic per Siebenmeter zum 24:17 einnetzte, glaubte niemand daran, dass die Gäste nochmals gefährlich werden könnten. Aber leichtfertige Ballverluste des Gastgebers sorgten binnen zwei Minuten dafür, dass die Mittelfranken auf 24:26 verkürzen konnten und ihre zweite Luft bekamen.

Ein Raunen ging durch die Zuschauer, die jetzt auf die Reaktion der HSG warteten und diese auch überfallartig kam. Immer wenn sich der Gast die Zähne an der HSG-Abwehr ausgebissen hatte, blies die HSG zum Angriff und schraubte den Vorsprung bis 55. Minute vorentscheidend auf 31:25.

Erlangen wusste nun, dass die Würfel gefallen waren, auch deshalb, da Treffer 31 fiel, als die HSG nur mit vier Mann auf dem Feld stand. Der wieselflinke Burger, zweitbester Werfer der HSG, hatte der Gästeabwehr das Nachsehen gegeben. Auch eine offene Abwehrarbeit der Erlangener in den Schlussminuten ließ die HSG kalt, die letztendlich einen verdienten Sieg einfahren konnte.

Am kommenden Wochenende steht der HSG Fichtelgebirge der nächste schwere Brocken ins Haus, wenn es zum Tabellennachbarn HSG Lauf/Heroldsberg geht.

Bericht: Walter Lenhard

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