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Herren I: HSG Fichtelgebirge – SG Auerbach/Pegnitz 25:24

Die Handballherren der HSG Fichtelgebirge bleiben zuhause weiterhin eine Macht. In einer spannenden und kampfbetonten Partie ließ man auch im letzten Vorrundenspiel in der Landesliga Nord nichts anbrennen und gewann, wenn auch denkbar knapp, verdient gegen einen nie aufgebende SG Auerbach/Pegnitz.

HSG Fichtelgebirge: Broško, Rieß – Zitzlmann, Englbrecht, Petricevic (8/1), Burger (1), Bralic (3), Berger (1), Flache (3), Wölfel, Fronk (1), Danielka (3), A. Birner (3), Th. Birner (2)
Zuschauer:  280
Schiedsrichter: Groß/Weiß (TV Münchbrg)
Strafzeiten: HSG 3, SG 2
Spielfilm: 2:0, 3:1, 3:3, 5:3, 8:4, 9:8, 11:8, 12:11, 14:11 (HZ) 18:12, 20:15, 22:16, 23:20, 24:23, 25:23, 25:24 Endstand

Vor dem Spiel war klar, Shooter Johannes Wippenbeck, wird, neben den Langzeitverletzten Dominik Hartmann und Markus Tröger, wegen einer schmerzhaften Armverletzung nicht spielen können. Stefan Tröger war privat verhindert, sodass die Oldies Andre Zitzlmann und Sebastian Wölfel in die Presche sprangen. Auch Thomas Birner, stand wieder auf dem Feld, was zeigt, dass das Klima bei der HSG passt.

Diese positive Stimmung wurde auch im Spiel umgesetzt. Coach Vladimitr Haber überraschte mit seinen variablen Positionswechseln nicht nur die Fans, sondern auch den Gegner. Stefan Flasche und Daniel Fronk sorgten für eine schnelle 2:0-Führung und signalisierten den Gästen, wer Herr im Hause ist. Die SG zeigte sich wenig beeindruckt und erzielte in der neunten Minute durch Matthias Schnödt den 3:3 Ausgleich. Der Motor der HSG kam langsam auf Touren. Immer wieder profierte der Gastgeber von kleinen Nachlässigkeiten der Gäste. Die sich dadurch bietenden Chancen wurden eiskalt genutzt und als Petar Petricevic zum 8:4 für die HSG traf flog die Timeout-Karte der Gäste auf den Zeitnehmertisch. Eine Maßnahme, die Auerbach gut tat. Vor allem ihr stärkster Werfer, Thomas Wilke, verkürzte in der 19. Minute auf 8:9.

Dieser Anschlusstreffer schlug dem Gastgeber nur kurzzeitig auf den Magen. Als Zdenek Danielke, der mit schönen Treffern aus dem Rückraum nicht geizte, den freistehenden Petar Petricevic am Kreis bediente und dieser zum 12:9 traf, hatte die HSG die Lage zunächst wieder im Griff. Aber Thomas Wilke war nicht zu bremsen, der erneut auf 11:12 verkürzte. Haber holte nun seine Jungs vom Feld, um einen möglichen Pausenvorsprung nicht zu verspielen. Gesagt getan, mit 14:11 für die HSG wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Abschnitt hatte die HSG das Zepter sofort in der Hand und baute die Führung bis zur 40. Minute auf 18:12 aus. Die Partie schien sich zu Gunsten der HSG zu neigen. Nicht zuletzt deshalb, da René Rieß, der für den verhinderten Christopher Gruber eingesprungen war, einen angeschlagenen Miroslav Broško im Tor ablöste und eine glänzende Partie bot. Ja, es lief gut für die HSG, die bis zur 52. Minute sehenswerte Treffer setzte und mit 23:18 in Führung lag. Dann eine Zwei-Minuten-Strafe für Daniel Fronk und Auerbach verkürzte auf 20:23. Es waren noch vier Minuten zu spielen und die Gäste versuchten nun alles, um einen Teilerfolg zu landen. Bei der HSG war Schwerstarbeit angesagt und Thomas Wilke, man muss ihn erneut erwähnen, setzte in der 58. Minute per Siebenmeter den 23:24 Anschlusstreffer. Jetzt war guter Rat teuer und der hieß Petar Petricevic, der mit Urgewalt in der 59. Minute das runde Leder zum 25:23 in die Maschen der SG hämmerte und den HSG-Sieg perfekt machte.

Bericht: Walter Lenhard

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